RADIKAL

DFA-Mitglieder*innen zu Gast bei Maquis Mami Wata und dem Atelierhaus Altes Güteramt in Mannheim

​Radikal? Ja, radikal! In Zeiten wie diesen allemal.

Denn radikal heißt von der Wurzel her, also gründlich und durchdacht. Radikal meint aber auch extrem und rigoros, rücksichtslos und ideologisch starr.

In der Chemie gibt es freie Radikale, die besonders reaktionsfreudig sind, in der Algebra etwa das Nil- und das Primradikal. In der Türkei heißt eine Tageszeitung so, in China ein Teil eines Schriftzeichens, und in der Phonetik ist es ein Laut, der an der Zungenwurzel gebildet wird. 

Machen wir es wie Rühmkorf: „einfach ... – radikal".
Unerschrocken denken und handeln. Unbestechlich.
Kunst ist und kann radikal. Und Künstler:innen sind wir ja."

Die Ausstellungen zeigen die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit des Mediums und die Vielseitigkeit der DFA-Mitglieder. Arbeiten, die sich mit den neuen Ausdrucksmöglichkeiten KI- generierter Bilder beschäftigen, treffen auf installative Konstruktionen von Wirklichkeiten, die ganz der Tradition der analogen Fotografie verpflichtet sind: dokumentierend, reflektierend, interpretierend, fragmentierend, inszenierend.

Kuratiert von: 

Marina D'Oro • Frank M. Göldner • Wolfgang Gscheidle • Knut Maron • Claus Stolz • Ingo Taubhorn • Wolfgang Zurborn

Weitere Informationen auf: www.altes-gueteramt.de | www.maquismamiwata.de | https://dfa.photography/

Bildquellen: Claus Stolz + VG Bildkunst | die Künstler*innen

Eröffnung  Radikal

Atelierhaus Altes Güteramt
25.04.2025 | 19 Uhr
Maquis Mami Wata
21 Uhr

Einführung Ingo Taubhorn

Öffnungszeiten:
Atelierhaus Altes Güteramt
So. 16 – 18 Uhr und Mi. 18 – 20 Uhr

Maquis Mami Wata
So. 16 – 17Uhr und Mi. 18 – 19 Uhr

und nach Vereinbarung

Der Eintritt ist kostenlos

Beteiligte Kunstschaffende

Anja Engelke, Bremen

Claus Stolz, Mannheim

Karmen Irmer, Augsburg

Ute Behrend, Köln

Bernd Arnold, Köln

Ute Behrend, Köln

Thomas Brenner, Kaiserslautern

Kai Brüninghaus, Hamburg

Kurt Buchwald, Berlin

Ralf Cohen, Karlsruhe

Marina D'Oro, Frankfurt

Amin El Dib, Ziefen, Schweiz

Anja Engelke, Bremen

Frank Göldner, Mannheim

Esther Hagenmaier, Ulm

Lois Hechenblaikner, Reith i. Alpbachtal, AT

Karen Irmer, Augsburg,

Wolfram Janzer, Stuttgart

Katrin Jaquet, Berlin

Gudrun Kemsa, Düsseldorf

Knut Wolfgang Maron, Essen

Achim Mohné, Köln

Robert Harding Pittman, Hamburg/Boston

Nina Röder, Berlin

Eva Schmeckenbecher, Stuttgart

Michael Schnabel, Hochdorf

Elke Seeger, Düsseldorf

Hermann Stamm, Weimar

Claus Stolz, Mannheim

Ingo Taubhorn, Berlin

Marc Volk, Berlin

Wolfgang Zurborn, Köln

Bernd Arnold, Köln

Esther Hagenmaier, Ulm

Nina Röder, Berlin

TWO DECKS NETWORX – Kunst braucht Netzwerke

​KÜNSTLERHAUS DORTMUND

Ein Ausstellungsprojekt des Atelierhaus Altes Güteramt Mannheim und des Künstlerhaus Dortmund.

Kunst lebt vom Austausch - das zeigt die Kooperationsausstellung der Atelierhäuser aus Mannheim und Dortmund. Die Kunstschaffenden beider Häuser sind mal Gastgebende, mal Gäste in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Ausstellungen in beiden Städten.

Vom 19. Oktober  - 01. Dezember werden vielfältige Werke aus den Sparten Zeichnung, Fotografie, Malerei und Skulptur von 11 KünstlerInnen aus dem Atelierhaus Altes Güteramt in Mannheim im Künstlerhaus Dortmund gezeigt. Diese Ausstellung findet im Anschluss an die gerade beendete Ausstellung der Dortmunder Kunstschaffenden in Mannheim statt. Die aufeinanderfolgenden Ausstellungen dienen als Basis für einen Austausch der Atelier- und Ausstellungshäuser und schaffen so einen Dialog zwischen den eingeladenen KünstlerInnen beider Orte.

Beteiligte Kunstschaffende
haru apa nyx, Fritzi Haußmann, Barbara Hindahl, Sandra Köstler, Jordan Madlon, Gaby Peters, Inessa Siebert, Claus Stolz, Ummühan Türk, Emre Yazar, Yasin Yazar.

Organisation und Kuration
Gaby Peters, Sandra Köstler, Inessa Siebert

Weitere Informationen auf: www.altes-gueteramt.de | www.kh-do.de

Bildquellen: links Künstlerhaus Dortmund: Hannes Woidich | rechts Atelierhaus Altes Güteramt: Gaby Peters

Eröffnung im Künstlerhaus Dortmund:
18.10.2024 | 19 Uhr

Finissage im Künstlerhaus Dortmund:
01.12.2024 | 17 Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstags bis Sonntag 16 - 19 Uhr
oder nach Vereinbarung:
buero@kh-do.de

Der Eintritt ist kostenlos

TWO DECKS NETWORX
wird freundlicherweise unterstützt von

Beteiligte Kunstschaffende

Barbara Hindahl

https://www.zitadelle-berlin.de/ev_exhibition/boosted-mimicry/
https://www.kunstforum.de/artikel/barbara-hindahl/

Schreibpapierblätter mit Überresten, selbstvergessenen Kritzeleien und Proben, Verblasstes, Verschmiertes, Durchdrucke von Markern auf der Rückseite und auf weiteren Blättern interessieren mich in doppelter Hinsicht als Zeichnungen. Die Reste, Andeutungen und Hinweise, aus denen sich kein eindeutiges Bild rekonstruieren lässt, provozieren, ein Bild aus den Bruchstücken herzustellen. Die Leerräume reizen, „das Bild“ neu zu erzählen, zu rekonstruieren, zu imaginieren und real wahrzunehmen, oder auch einfach, in das Dargestellte als Solches einzutauchen. Diese Phänomene kopiere ich zeichnerisch unter großem Zeitaufwand.

Rahmen 14 | Zeichnung | 38,5 x 28 cm | Farbstift auf Bristol | 2024.
Rahmen 12 | Zeichnung | 38,5 x 28 cm | Farbstift auf Bristol | 2024.

haru apa nyx

https://www.haruapanyx.de

haru apa nyx arbeitet mit performance, Fotografie, Video und Kostüm-Objekten. Sie experimentiert mit fotografischen Methoden und versucht körpereigene Grenzen zu transportieren und zu entfremden.

Die wichtigste Inspiration ist die Anerkennung einer Natur, die selbst als ritualisierter Kulturort erscheint und somit diese Dichotomie in Frage stellt.

fauna; guarda I | 30x45cm | Fotoprints | 2023.

Ilse Deberle

Randbezirke II | Siebdruck | 24 x 30 cm | 2004/2024.

Fritzi Haußmann

https://fritzi-haussmann.de

Das Verwenden gebrauchter, ausrangierter Materialien ist eines der Charakteristika von Fritzi Haußmanns Arbeitsweise. Ein Weiteres sind die raumgreifenden Installationen, die sie auf den jeweiligen Raum bezogen entwickelt und die in situ ihre vorläufig endgültige Form erhalten.

Die Objekte und Installationen weisen einen faszinierend organischen Charakter auf, als seien sie wesenhafte Gebilde, die Wand und Boden bedecken. Ihre Formen lassen sich sogar bewegen und verändern, denn die Künstlerin nutzt den Begriff der erweiterten Plastik für ihre Arbeit, wenn sie tragbare Objekte für Performances und Interaktionen mit dem menschlichen Körper aktiviert.

tube object | Maße variabel | Gummi, Nylon, Lack | 2024.

Sandra Köstler

www.sandrakoestler.de
www.instagram.com/sandra.koestler/

Sandra Köstler arbeitet mit Fotografie und Installation. Ihre Werke erkunden die Beziehungen zwischen Mensch und Raum, insbesondere unsere Vorstellungen und Fiktionen von „Natur". Ausgangspunkt ihrer Arbeiten ist die intensive Aneignung eines konkreten Ortes. Oft gleicht ihre Praxis einem Rechercheprozess, in dem sie subjektive Wahrnehmungen, audiovisuelles Material aber auch kulturelles und ökologisches Wissen zusammenträgt. Zurück im Atelier verdichtet sie die gesammelten Materialien zu Werken, die das fotografische Bild durch Überlagerung, skulpturale Formung und Installation erweitern.

WALD I | Mixed Media/Fotografie | Pigmentdruck gerahmt, 50x40 cm, 2022.

Jordan Madlon

www.jordanmadlon.com/
www.instagram.com/jordan_madlon/

Jordan Madlons Bildobjekte, die sowohl aus der abstrakten Malerei als auch aus der Skulptur stammen, bewegen sich in einem breiten plastischen Spektrum freier Formen, die darauf abzielen, die Beziehung zwischen Subjekt und Kunstobjekt infrage zu stellen.

Der Maler oder Künstler befindet sich nicht immer an dem Ort, an dem man ihn berechtigterweise erwarten würde. In Madlons Arbeit erscheinen diese plastischen Formen und Objekte als Erscheinungsformen von Zeichen innerhalb eines sinnlichen Raums, den der Künstler zu hinterfragen versucht. Auf diese Weise lässt Jordan Madlon eine plastische Sprache entstehen, die in einem Zwischenraum verankert ist.

Pièce pour collectioneur 002, Graues Dreieck auf leuchtend grauem Hintergrund Acrylfarbe auf Sperrholz und Wasserfarbe auf divers Holz | 53,5 x 37,5 cm | 2023.

Gaby Peters

http://gabypeters.de/gabypeters_dinge.html

„Ziemlich beharrlich hält sich seit einigen Jahren Das Ding als einer der Fixpunkte in der Reflexion von materieller Kultur. [...] Sicherlich hat [das] auch damit zu tun, dass die Anzahl von materiellen Dingen und immateriellen Gütern im 20. Jahrhundert kontinuierlich zugenommen hat und mit der digitalen Revolution enorm gesteigert wurde. Daten und Waren überwuchern unseren Planeten und sind von einer eigentümlichen Beständigkeit, die die menschliche Lebenszeit mitunter entschieden überschreitet [....]. Latour macht deutlich, dass auch die vermeintlich stillen Begleiter unseres Lebens ungemein rege auf uns einwirken: in vielen verkehrsberuhigten Zonen zwingen Fahrbahnschwellen Fahrerinnen und Fahrer, ihre Geschwindigkeit zu senken. In diesen Schwellen [...] sind juristische Normen, verkehrspolitische Entscheidungen und technische Konzepte verdinglicht. Eine rein auf den Menschen bezogene Auffassung von Handeln destabilisiert Latour zugunsten einer Co-Autorenschaft von Dingen und Subjekten, deren komplizenhafte Verstrickung er heraus arbeitet.“

Aus: Julia Höner, „Dinge mit Dynamik“ in: Gaby Peters, Nina Nowak: Thingness - Über die Dinge. Publikation zur gleichnamigen Ausstellung im Künstlerhaus Dortmund, 2016.

Lot | aus der Fotoserie “Dinge | Things” (fortlaufend) | Fotoprint | Lot | 40 x 60 x 7 cm | 2016.

Inessa Siebert

https://www.inessasiebert.de/

Fotografien erinnern an Vergangenes, halten Wertvolles fest. Sind sie nur einmal vorhanden, bekommen sie eine besondere Bedeutung.

Die Aufnahmen der Serie still alive zeigen Momente aus dem Leben verschiedener Pflanzen, jede ist ein Unikat. Die mehrfache Direktbelichtung auf Fotopapier zeichnet den Zustand der Pflanzen abstrahiert nach. Gestochen scharfe Konturen treffen auf weiche Übergänge und entrücken die Motive in einen anderen, neuen Zustand, holen sie aus vergangenen Augenblicken in die Gegenwart und geben ihnen eine mögliche Zukunft.

still alive II, still alive IV | Fotogramme, gerahmt | 29,7 x 21 cm | 2020.

Claus Stolz

https://dfa.photography/mitglied/claus-stolz

Von der „analogen Anarchie“ zerstörten Filmmaterials zum KIgenerierten Bild - Licht, Daten, Code und Idee, Claus Stolz versteht seine Arbeit mit Fotografie als Prozess, Transformation und Subversion.

Für seine Heliografien richtet Stolz die Aufnahmegeräte, bestückt mit riesigen Sammellinsen, direkt in die Sonne aus und beschädigt dosiert Film oder Fotoplatten durch extreme Überbelichtung. Die Strahlungsenergie lässt das Material Blasen werfen, platzen, schmelzen oder kristallisieren. Die Ergebnisse hängen von den jeweils verwendeten Filmtypen, den Aufnahme- und Verarbeitungsparametern ab.

Stolz’ Werkgruppe der Lichtbilder zeigt alte, fotografisch reproduzierte Fotoplatten, deren rückseitige Lichthofschutzschicht oft eine besondere malerische Anmutung aufweist, welche bei regelrechter Verarbeitung nicht sichtbar wird. Eine material-historische Spurensuche.e Sprache entstehen, die in einem Zwischenraum verankert ist.

Sonne #293 | Heliografie Ultrachrome Pigment | Print 42,0 x 59,4 cm | 2017.

Ümmühan Türk

www.instagram.com/uemma_wool/

Das Filzen passt zu meinen Themen, die Geschichten aus meinem vergangenen Umfeld bis hin zur aktuellen Entwicklung in der Art wie ich sie erarbeite, denn es steckt viel Geduld und Gewalt darin. Der Prozess beim Filzen spiegelt eine Entwicklung von einem Baby zu einem Erwachsenen wider. Dabei bringe ich mein Thema in eine Form und es ist wichtig, wie ich es mache. Ich musst drauf achten wie viel Seife ich benutze, wie fest ich es knete und wie lange, bis es fertig ist. Am Ende fühle ich mich erschöpft aber auch zufrieden, dann ist es erledigt und hängt nun an der Wand.

o.T. | Wolle, gefilzt und vernäht | 73 x 35 cm | 2024.

Emre Yazar

www.instagram.com/iwaipidindei/
www.instagram.com/iwaipidindei__x___fiyyasco/
www.instagram.com/cotaac_workshop/

der die Qualität des Bodens verbessert, den er bewohnt
gemeinschaftlich gestalteter Work-in-Progress
Spiel- und Gestaltungsräume schafft, ergebnisoffen, thront
wir haben die Erde umgegraben, kein Stress
tell a friend,
die Stadt als Universität, die Straße als Kurs
tell a friend
(nicht beweisen zu müssen, was man macht)

Wirkräume und Marken. Wie wollen wir uns zukünftig organisieren? Denken und Gestalten. NMS für mehr Bildungsgerechtigkeit.

Das Studio (E Y P D & A) ist (nicht nur) hier. Für Emre Yazar ist die Gesellschaft das Kunstmedium schlechthin. Zunächst ging es „auf den Nacken unserer (Groß-)Väter“, nun verteile ich die Klatscher.

Eski mal ofisi. Ja, in der Galerie Yazar findest du einige Werke von mir: einen Stuhl, der aus recyceltem Holz hergestellt wurde. Und dann liegt da Keramik auf der Erde.

Worum handelt es sich bei der Arbeit aus Stahl?

Bodenblume | Dachlatten, Schrauben, Lack | 60 x 30 x 30 cm | 2024.

Yasin Yazar

www.instagram.com/fiyyasco/

Die Straße hat immer die künstlerische Praxis inspiriert.

Für Yasin Yazar ist die Straße sein Studio.

Fragmente, Impulse und Motive, die in vergangenen Prozessen entstanden sind, finden erneut Ihr Weg.

Schicht für Schicht auf diverse Oberflächen, Werkstoffen oder Medien bauen sich die Arbeiten auf.

Es ist eine spezielle Bauweise, ähnlich die der Straße. Verschiedene Körnungen, Abdichtungen und Schichten.

Makadam Unzensiert.

Bei den TWO DECKS NETWORX präsentiert er Arbeiten auf WASHI Papier.

Kopf eines Fauns | 297x210mm | Laserdruck auf Washi Papier Unryushi

TWO DECKS NETWORX – Kunst braucht Netzwerke

​ALTES GÜTERAMT MANNHEIM & KÜNSTLERHAUS DORTMUND

Ein Ausstellungsprojekt des Atelierhaus Altes Güteramt Mannheim und des Künstlerhaus Dortmund.

Kunst lebt vom Austausch - das zeigt die Kooperationsausstellung der Atelierhäuser aus Mannheim und Dortmund. Die Kunstschaffenden beider Häuser sind mal Gastgebende, mal Gäste in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Ausstellungen in beiden Städten.

Vom 15. September  - 13. Oktober werden vielfältige Werke aus den Sparten Zeichnung, Fotografie, Malerei, Skulptur und Videoinstallation von 24 KünstlerInnen aus Dortmund im Rahmen der TWO DECKS Ausstellungsreihe im Atelierhaus Altes Güteramt gezeigt. Im Anschluss daran findet die Ausstellung der Mannheimer Kunstschaffenden in Dortmund statt. Die Ausstellungen sind dazu gedacht, Kunst an dem Ort für alle sichtbar zu machen, an dem sie entsteht und in einen Dialog mit den eingeladenen KünstlerInnen zu treten.

Beteiligte Kunstschaffende
Debora Ando, Janna Banning, Patrick Borchers, Paola Manzur Castillo, Tina Dunkel, Andreas Drewer, Anett Frontzek, Etta Gerdes, Cornelius Grau, Horst Herz, Barbara Koch, Silvia Liebig, Dagmar Lippok, Babette Martini, Dirk Pleyer, Willi Otremba, Ulrike Rutschmann, Maria Schleiner, Jens Sundheim, Elly Valk-Verheijen, Adriane Wachholz, Denise Winter, Marco Wittkowski, Achim Zepezauer

Organisation und Kuration
Gaby Peters, Sandra Köstler, Inessa Siebert

Weitere Informationen auf: www.altes-gueteramt.de | www.kh-do.de

Bildquellen: links Atelierhaus Altes Güteramt: Gaby Peters | rechts Künstlerhaus Dortmund: Hannes Woidich

Eröffnung im Atelierhaus Altes Güteramt:
15.09.2024 | 11 Uhr

Finissage im Atelierhaus Altes Güteramt:
13.10.2024 | 15 Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstags und Samstags 16 - 20 Uhr
oder nach Vereinbarung:
altes-gueteramt@gmx.de

Der Eintritt ist kostenlos

TWO DECKS NETWORX
wird freundlicherweise unterstützt von

Beteiligte Kunstschaffende

Debora Ando

www.deboraando.de
www.instagram.com/ando_debora/

Debora Ando ist eine multidisziplinäre Künstlerin, deren Praxis Druckkunst, Zeichnung und analoge fotografische Verfahren umfasst. Durch Installationen und Intervention setzt sie sich mit der Erforschung des Raums auseinander, die Themen wie Vergänglichkeit, Zeitlichkeit, Entropie und Wiederholung ausloten.

Untitled, Teil der Wunderkammer "A Sign in the Space", 15cm x 32cm, Pinselätzung, Kaltnadelradierung, 2024
Untitled, Teil der Wunderkammer "A Sign in the Space", 23 x 27 cm, Pinselätzung, Kaltnadelradierung, 2024

Janna Banning

www.jannabanning.de
www.instagram.com/janna_banning/

Gattungsübergreifend bewegt sich Janna Banning fließend zwischen Malerei, Collage, Skulptur, Fotografie, Installation, Druckgrafik, performativen Interventionen und Kunst im öffentlichen Raum. Sie verbindet, die oft konzeptionellen Arbeiten multimedial. Die Betrachter*innen werden zu einem Balanceakt, zwischen anziehender ästhetischer Bildsprache und schonungsloser Betrachtung eingeladen. Es werden aktuelle, gesellschaftsrelevanter Themen in den Fokus gerückt.

Rosa kam jeden Tag und fragte wieso ich keine Blumen male, 2017, Collage, 30 x 40 cm, Fotografie, Text, Holzrahmen.
Haut stinkt bestialisch, 2022, Zeichnung, 30 x 40 cm, Ölkreide, Stift auf Karton, Holzrahmen.

Paola Manzur Castillo

www.manzur.de

Die fotografische Serie „Pozo Tres“ (hier 2 Bilder der Serie) dokumentiert die Transformation eines einst lebendigen Erholungszentrums in der Atacama-Wüste in Chile. Die Veränderungen, denen der Ort im Laufe der letzten 20 Jahre unterworfen war, sind nicht nur visuell beeindruckend, sondern erzählen auch eine tiefere Geschichte über den Einfluss von Umweltfaktoren und menschlichen Aktivitäten. In einer Region, in der Wasser so rar ist, wird die Vergänglichkeit von Orten besonders spürbar.

Serie: „Pozo Tres“, 30x40 cm/ Fineart Print auf Büttenpapier, 2018

Tina Dunkel

www.tinadunkel.com
www.instagram.com/dunkel_tina/

Tina Dunkel arbeitet intermedial mit Bewegtbild, Fotografie, Zeichnung, performativen Elementen und Sound. Ihre künstlerische Praxis besteht in der sinnlich-experimentellen Erkundung dieser Medien. Mit ihren Arbeiten reflektiert sie die Bedingtheiten von Bildern, Sprache, Orten und Gesellschaft. Sie schafft Räume, in denen die verschiedenen Arten der Konstruktion von Wirklichkeiten auf poetisch-kritische Weise hinterfragt werden können.
Tina Dunkel studierte bis 2018 Freie Kunst an der Kunstakademie Münster. Sie ist KiN (Künstler:in im Netzwerk)-Mitglied im Künstlerhaus Dortmund und Mitherausgeberin des Magazins ARTIC.

Die Arbeit WASSERWEG beschreibt auf vier Blättern verteilt die Strecke (von etwa 420km Länge) über die Binnenwasserstraßen vom Künstlerhaus Dortmund bis zum Güteramt in Mannheim und je nach Perspektive vice versa. Als lineare „Wasserzeichen-Zeichnungen“ sind die Abschnitte: Dortmund-Ems-Kanal (DEK), Rhein-Herne-Kanal (RHK), der Rhein von Duisburg bis Bingen (Re: DUI-BIN) sowie der Rhein von Bingen bis zum Neckar in Mannheim (Re/Ne: BIN-MA) als Spur ins Papier gearbeitet.
In der Ausstellung sind der Anfang 01 (DEK) und das Ende des Wasserwegs 04 (Re/Ne: BIN-MA) direkt im Eingangsbereich der Ausstellung zu sehen.

01 (DHK) und 04 (Re/Ne: BIN - MA) | je 95 x 66,4 cm | Wasserzeichen auf Papier, Metallkonsole, 2024.

Andreas Drewer

www.andreasdrewer.de
www.instagram.com/andreas.drewer/

Sinnliches Sehen
Welche Bedeutung hat das Sehen für unser Verstehen und wie anders kann ein Sehen sein, das durch bestimmte Erfahrungen geprägt worden ist? Ich untersuche in meiner Arbeit den abstrakten Raum zwischen Sehen und Erkennen, zwischen Zufall und Erzählung, Struktur und Muster. Oft nutze ich hierzu Material, das zuerst prekär erscheint: unsaubere Filmaufnahmen, abgegriffene Bildwelten, defekte Daten. Es entstehen Werke, die sich zunächst im sinnlichen Erleben entfalten, um dann mit der intellektuellen Individualität des Betrachters (und natürlich auch des Künstlers selbst) zu spielen.

Produktionseinheit Eimer, Videostill aus o.T. (Film dreht das Auge), HD Video ohne Ton, Looplänge 6:31 min, 2024.

Anett Frontzek

www.anettfrontzek.de
www.instagram.com/anettfrontzek.de

Anett Frontzek untersucht urbane, architektonische, geologische oder soziologische Strukturen mit den Medien der Zeichnung, des Papierschnittes und in Installationen. Seit 1993 wird ihre künstlerische Arbeit, deren wesentliches Merkmal ortsbezogene Recherchen und ihre künstlerische Transformation sind, durch zahlreiche Preise und Stipendien gefördert und ihre Arbeiten sind in Europäischen und Amerikanischen Sammlungen vertreten.

Die freiberufliche Künstlerin studierte an der Kunsthochschule Kassel Freie Kunst und verlegte 2009 ihr Kasseler Atelier ins Künstlerhaus Dortmund. Sie ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund, kuratiert Ausstellungen und engagiert sich in Mentoringprogrammen in NRW und Mecklenburg-Vorpommern

Edition Seestück #2, Tusche auf original Sportbootkarte, gerahmt mit Passepartout, 30 x 40 cm, 2023

Etta Gerdes

www.instagram.com/ettagerdes

Etta Gerdes fotografiert Landschaften und Tiere im Spannungsfeld von Natur und Künstlichkeit. Durch die Ausarbeitung und Zusammenstellung der Fotografien werden diese Spannungen verstärkt. Untersucht wird dabei die Natur in all ihren Facetten und in Beziehung gestellt zu gängigen Ansichten. Es entstehen mal kleinformatige Bilder, mal große, und manchmal Filme.

Lenne I, Fotografie C-Print aufkaschiert, 30 x 40 cm, 2020

Cornelius Grau

www.kh-do.de/ateliers/kuenstlerinnen-im-haus/cornelius-grau

Cornelius Graus Werke aus Holz und Leinwandstoff befassen sich fast immer mit einfachen Alltagsgegenständen und naiven Phantasien. Die Objekte haben per se einen hohen Wiedererkennungswert. Zeitgleich sind sie aber kontrastreich und knallbunt in klaren Linien und Flächen abstrahiert und überinszeniert und gaukeln einen ironischen und scheinbar unbedarften Umgang mit dem Kunstbegriff und seinen elitären Überhöhungen vor. Folglich werden vor allem die angeblich „kleinen“ und „belanglosen“ Aspekte des Lebens neu in Szene gesetzt. 

Cornelius Grau, Stereoanlage, 130 x 26 x 57 cm, Holz, Baumwollstoff, Acrylfarbe und Lack.

Silvia Liebig

www.kalikiri.de

Innerhalb ihrer künstlerischen Arbeit erforscht und hinterfragt Silvia Liebig Muster, Strukturen, Narrative und Rollenzuschreibungen. Bei der Bearbeitung eines Themas bedient sie sich unterschiedlicher Medien und Vorgehensweisen.

Künstlerische Arbeit ist für sie ein Prozess, der keinen festen Start und Endpunkt hat und der geprägt ist von einer Wechselwirkung zwischen dem inneren Erleben und den Impulsen durch die Netzwerken.

Konstruktionscollage zur Installation "Allotment", Serie Neuland, 2024

Dagmar Lippok

www.dagmar-lippok.de
www.instagram.com/dagmar.lippok/

Dagmar Lippok, geboren in Sokolov, Tschechien, studierte Objekt- und Raumdesign an der FH Dortmund. Stipendiatin der Kunststiftung NRW. Ihre Rauminstallationen versetzen den Menschen in eine emotionale Versuchsanordnung, die zur Benutzung verführt und komplexe Inhalte des Ortes thematisiert.

Zur Fußball WM 2006 in Dortmund, Köln und Gelsenkirchen inszenierte sie das Kunstprojekt MARKETENDERIN. Dagmar Lippok realisiert inklusive und partizipative Projekte und Ausstellungen, u.a. 2021 TEAM SUPER, mit Jens Sundheim, im Osthaus Museum Hagen und 2023 LOVE/LOVE im Künstlerhaus Dortmund.

wedding, aus der Serie memory, 2018-2024, Mosaik, Strumpfbänder, Flockdruck auf Twill, Museumsglas, 105 x 35 x 4 cm

Babette Martini

www.babettemartini.com
www.instagram.com/babettemartini

Das abbild des gesichtes steht für naturgetreuheit und identität mit der betreffenden person. Als teil unseres körpers verändert sich das gesicht mit unseren innerlichen und äußerlichen erfahrungen und beinflußt unser Gefühl von uns selbst. Dieses subjektive Erleben unseres Körpers schafft Formen, die über den tastbaren Körper und dessen abbild hinausgehen. Folglich ist die suche nach dem abbild nicht mehr eine suche nach dem definitiven aussehen, sondern eher ein forschen nach dem know thyself.

colloid 5, Monotypie, Pastellkreiden, Vaseline, Papier, 42 x 59 cm, 2024.

Dirk Pleyer

www.dirk-pleyer.de/
www.instagram.com/dirkpleyerart/

Dirk Pleyers Werke zeigen eine tiefe Bewunderung für die Alten Meister und ihre klassischen Landschaften, die er abstrahiert und neu interpretiert.

Mit der Sprühdose und Ölfarbe schafft er Bilder, die die Grenzen zwischen Tradition und Moderne, Ordnung und Chaos auflösen.

In seiner Malerei liegen Idylle und Dramatik oft eng beieinander: Aufsteigendes Wachstum und drohender Verfall wechseln sich ab, bilden Umschwünge. Es gibt Spannungsstufen zwischen abstrahierter Scheinräumlichkeit, neoromantischer Gefühlsregung, klassisch aufgebauter Bildkonstruktion und informeller Gestik.

Alles ist bewegt, sinnlich akzentuiert, exakt am Ungefähren verortet.

ALBUM M 82 | 23, Öl auf LWD auf Holz, 33 x 67 cm, 2023

Willi Otremba

www.willi-otremba.de

Das Motiv von Malerei ist eigentlich die Farbe;
nur als Malerei ist Farbe eigentlich.

Ohne Titel, Aquarell, 40 x 50 cm, 2021/01
Ohne Titel, Aquarell, 40 x 50 cm, 2021/06

Ulrike Rutschmann

www.ulrike-rutschmann.com

Fotografien sind immer Ausgangspunkt für meine Malerei. In kleinformatigen Variationen nähere ich mich malerisch von Bild zu Bild einem Motiv an, während ich mich gleichzeitig, innerhalb des Prozesses, von der Realität entferne. Im Übereinanderlegen zahlreicher Pinselspuren und Farblasuren, entwickeln sich aus dem Rhythmus der Gesten heraus, überraschend neue Bilder. Die Bildmotive kristallisieren sich Schicht für Schicht im sensiblen Nachspüren der einzelnen Malhäute.

Malerei (ohne Rahmen), very watery I, 29 x 24 cm, Aquarell auf Papier, 2019.

Jens Sundheim

www.jens-sundheim.de
www.instagram.com/jens_sundheim/

In dokumentarischen bis konzeptionellen fotografischen Arbeiten setze ich mich mit meiner Lebenswelt auseinander. Dabei kommen ganz unterschiedliche Techniken zum Einsatz – von analoger Fotografie über internetbasierte Kameras bis hin zu experimentelleren fotografischen Verfahren.

Jens Sundheim studierte Fotografie in Dortmund, Exeter (UK), Berlin und Hamburg. Seit 2019 Lehraufträge Experimentelle Fotografie am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund. Seine Arbeiten werden vielfach international ausgestellt und sind Gegenstand künstlerischer und akademischer Forschung.

Falling Stars, 16,2 x 21cm (Print), 40 x 50 cm (gerahmt), C-Print vom 9x12 Negativ

Elly Valk-Verheijen

www.ellyvalk-verheijen.de

Die Auseinandersetzung mit Licht/Zeit und Raum, bildlich dargestellt durch Aufnahmen meiner Hand die je nach Positionswechsel variieren in Licht/ Schatten/Farbe und einzel aufgezogen, in der Reihenfolge angebracht eine Zeitfolge und Bewegung im Raum darstellen.

comp.10.18 Inkjet Print, 20 cm x 48 cm, 2021

Adriane Wachholz

www.adrianewachholz.de
www.instagram.com/adriane_wachholz/

Adriane Wachholz arbeitet ortsbezogen mit der besonderen Enge und Tunnelwirkung des Ausstellungsortes. Sie fokussiert sich dabei auf ein Ende des Raumes, einer denkmalgeschützten, glasbesetzten Tür, die mittlerweile ihre Funktion als Durchgang verloren hat. Sie nutzt für ihr Werk den flüchtigen Blick des Betrachtenden der häufig automatisch auf das Ende des Flurs gelenkt wird und verlängert mit ihrer Gestaltung der Fenster die gesamte Raumtiefe. Die Farblinien erzeugen einen diagonal nach unten ziehenden Sog und assoziieren eine wasserfallartige, erhabene Anmutung, die sich hinter der Tür zu ergießen scheint.

Irgendwann ist das Wasser wieder blau, 300 x 200 cm, Folienprint auf Glas, 2024.

Denise Winter

www.denisewinter.com
www.instagram.com/denisewinter.de/

Die Vorlagen für ihre Arbeiten entwickelt Denise Winter aus der genauen Betrachtung ihrer persönlichen Lebens- und Erfahrungswelten, deren Gegenstände, gebaute Strukturen oder Landschaften sie fotografisch oder zeichnerisch festhält und überträgt. Mit verschiedenen Techniken wie Fräsen, Lasern, Schneiden, Schichten oder Drucken und unter Verwendung unterschiedlicher Materialien schafft sie konzeptionelle, subtile und zugleich poetische Objekte, Zeichnungen oder Installationen, die sich oft auch auf die vorhandenen Räume oder Situationen beziehen, in denen sie gezeigt werden. Matthias Seidel

Cut-Out_TYO, 2020, Papier, Laser Cut, 40 x 30 x 0,4 cm

Marco Wittkowski

www.marcowittkowski.de
www.instagram.com/marco_wittkowski/

Ich fotografiere seit 2019 die städtebauliche Umstrukturierung des Dortmunder Hafenquartiers, in dem sich auch das Künstlerhaus Dortmund befindet. Die Stadt Dortmund plant einen „Hafen für alle“ und mich interessieren dabei nicht nur die architektonischen, sondern auch die sozialen Veränderungen. Wer oder was wird verschwinden? Was bleibt? Ich plane die Dokumentation für einen Zeitraum von ca. 10 Jahren. Gemeinsam mit dem Fritz-Hüser-Institut ist ein Buch geplant.

Hafenfuchs, 31.08.2021 aus der Serie Hafen💯, 38,7 cm x 29,0 cm, passpartoutiert im Halbe-Magnetrahmen mit Mueseumsglas 40 x 50 cm, Farbpigmentdruck auf Barytpapier.

Achim Zepezauer

www.kuhzunft.com/
www.instagram.com/kuhzunft/

Die Arbeit "Six Leg" von Achim Zepezauer bezieht sich offensichtlich auf die sechs Beine, die dieses Wesen aus Keramik hat. Aber in ihrem Inneren ist ein Hohlraum, der für einen Füllfederhalter gedacht ist. Damit ist es nicht nur ein Aufbewahrungsort für ein Schreibgerät, sondern gibt diesem auch einen besonderen Platz. Alle Kreaturen, die in der Tierwelt sechs Beine haben, nutzen diese für sehr unterschiedliche Funktionen und mit einem Stift kann ebenfalls viel Unterschiedliches passieren. Welche Geschichte erzählen diese Stifte?

Six Leg, 5 x 18,5 x 12,5cm, Keramik.

EXPERIMENT – OFFENE ATELIERS MANNHEIM 2024

​WILLKOMMEN ZU DEN OFFENEN ATELIERS MANNHEIM 2024

Das EXPERIMENT OFFENE ATELIERS findet zum vierten Mal in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Mannheim vom 12. – 14. Juli 2024 statt. Für die Dauer von zwei Tagen öffnen Künstler:innen den Raum, in dem sie denken und arbeiten, einem interessierten Publikum. In den Ateliers entwickeln sie Ideen, hier sind sie im permanenten Ausnahmezustand, hier ist der Ursprung ihrer künstlerischen Autonomie. Und hier werden sie mit ihren Gästen über ihre Positionen sinnieren.

Aus einem Umkreis von circa 120 km kommen Besucher:innen, Kunstinteressierte, wie auch Kurator:innen von Kunsträumen und Kunstvereinen. Vertreter:innen von Galerien, aus der Kunstverwaltung und aus der Stadtplanung.

Die Ateliers sind unterschiedlich, alles ist vertreten, Lofts, alte Verwaltungsgebäude, Kellergewölbe, ehemalige Unterbringungen der US-Armee, ein umgebautes Gartenhäuschen, ehemalige Bäder und Hinterhofwerkstätten. Orte, die ansonsten verborgen bleiben.

Dialoge entstehen zwischen den Künstler:innen der Ateliers und denen, die von außerhalb für ein Wochenende eingeladen sind, sich hier zu präsentieren.

So auch in der vierten Ausgabe von EXPERIMENT - OFFENE ATELIERS in Mannheim 2024.

Das Experiment, der Atelierrundgang, bedeutet in Bewegung sein, kurz hineinschauen oder auch länger bleiben, sich mit Künstler:innen unterhalten, Eindrücke sammeln und mit nach Hause nehmen.

Quelle und weitere Infos auf: www.offeneateliers-ma.de

Eröffnung mit Eröffnungsparty:

12.07.2024 | 19 Uhr
im Atelierhaus Altes Güteramt

Begrüßung:
Thorsten Riehle, Bürgermeister der Stadt Mannheim
Kick-Off:
“Experiment - Offene Ateliers”-Team
danach Party mit Open End.

Öffnungszeiten:
Samstag, 13.07. | 16-22Uhr
Sonntag, 14.07. | 11-18Uhr

Fahrradführung:
Sonntag, 14.07. | 11Uhr

Treffpunkt: Mannheim Hbf Vorplatz
Die Teilnahme ist kostenlos.

OFFENE ATELIERS MANNHEIM
wird freundlicherweise unterstützt von

ARCHIV

Kunst braucht Raum –
Interventionen im Alten Güteramt

Im Atelierhaus im Mannheimer Hafengebiet treffen 5 KünstlerInnen aus Mannheim, Berlin und Köln aufeinander.

Sie zeigen vielfältige Positionen, die sich mit der vorhandenen Fläche auf den beiden Fluren des Gebäudes auseinandersetzen - Kunst trifft den Raum.

“Two decks - up and down” greift die Thematik bedrohter Kunst-Orte auf, denn die Räume im Atelierhaus können von den dort arbeitenden KünstlerInnen nur vorübergehend genutzt werden. Sie sind jedoch essentiell für die Entstehung und die Präsentation von Kunst und können zu Orten von Kunst-Begegnung und Austausch werden - wenn sie langfristig zur Verfügung stehen.

Vernissage:
29.09.2023 | 19 Uhr

Finissage:
29.10. | 11-16 Uhr | 14Uhr: Talk zum Thema “Kunst braucht Raum”

Öffnungszeiten
Di 16-20Uhr, Sa 10-14Uhr